Julina Hees über Deutschpop, Social Media und den Mut zur eigenen Musik

Julina Hees macht Deutschpop, schreibt eigene Songs und veröffentlicht unabhängig. Mit Sebastian spricht sie über erste Lieder am Klavier, kleine Konzerte, Producing, Social Media und den Druck, sichtbar zu bleiben. Es geht um Algorithmen, Hate im Netz, queere Sichtbarkeit und die Frage, wie man Musik macht, ohne sich selbst im Streben nach Reichweite zu verlieren.

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Polens Kampf gegen PiS: Was Deutschland daraus lernen kann – mit Martin Adam

Polen war acht Jahre lang ein europäisches Labor des Rechtspopulismus. Martin Adam hat als ARD-Korrespondent in Warszawa miterlebt, wie die PiS-Partei Medien, Justiz und politische Kultur umbaute – und wie Donald Tusk mit einer breiten Anti-PiS-Koalition an die Macht zurückkehrte. In dieser Folge geht es um katholischen Nationalismus, Sozialpolitik, Propaganda, Smolensk, Grenzkontrollen, die Rolle der EU und den hohen Preis, den eine Demokratie zahlt, wenn Populisten erst einmal regieren. Eine Folge über Polen, aber auch über Deutschland.

What’s in the box (WITB) 2: Illuminatengold, falsche Rolex und der Wert der Dinge

mit Ali Hackalife, aus unserer „What’s in the box“-Reihe

Ein Stück „Illuminatengold“ aus dem Internet führt Sebastian und Ali tief hinein in die Frage, warum Dinge überhaupt wertvoll sind.

Ist Gold wertvoll, weil es selten ist? Weil es schön aussieht? Weil ein Stempel draufsteht? Oder weil genug Menschen gemeinsam daran glauben? Von Adam Weishaupt, Illuminaten und Freimaurern geht es über Diamanten, Fake-Luxus, Rolex-Zertifikate und Balenciaga bis hin zu Karl Marx, Bettelscheinen, Germanen, Orcas, Mammuts und der Frage, ob Benjamin Franklin wirklich noch als cooler Typ durchgeht.

Eine Folge über Echtheit, Konvention, Geld, Status, absurde Markenlogik und das beruhigende Wissen: Vielleicht finanzieren sich die Illuminaten tatsächlich über eBay.

(Credit Foto Gold: Malin Kondring)

Liminal Spaces: Wenn vertraute Räume plötzlich falsch wirken

(Fotos auf Homepage und YouTube).
Ein leerer U-Bahn-Bereich, ein langer Flur, eine große Halle. Nichts daran ist spektakulär. Und trotzdem wirken solche Orte seltsam, fast unheimlich. In dieser Folge geht es um den Begriff Liminal Spaces: woher er kommt, warum das Internet daraus eine eigene Bildsprache gemacht hat und weshalb uns gerade vertraute Übergangsräume so stark irritieren können. Es geht um Schwellenzustände, leere Architektur, das Unheimliche im Alltäglichen und die Frage, warum es oft gar kein Monster braucht. Es reicht schon, wenn die Menschen fehlen.

Carola-Brücke, Kreuzreliquien und Schalke-Rasen – warum Objekte für Menschen heilig werden (mit Ali Hackalife)


Ein Stück eingestürzte Brücke auf dem Tisch – und plötzlich geht es um weit mehr als Beton. Ali bringt ein zertifiziertes Fragment der Dresdner Carola-Brücke mit, Sebastian denkt laut über Materialermüdung, ostdeutsche Infrastruktur und die seltsame Faszination nach, die von echten Überresten ausgeht. Von dort führt das Gespräch zu Kreuzreliquien, dem Grabtuch von Turin, Stonehenge, Fußballrasen mit Reliquiencharakter und der Frage, warum Menschen Dingen Bedeutung verleihen, die objektiv oft nur Schutt, Holz oder Gras sind. Eine Folge über Glauben, Identität, Gruppengefühl, Symbole und darüber, warum manche Menschen in Ritualen aufgehen, während andere immer Beobachter bleiben.