Vom Kriegspferd zum Pferdemädchen: Die Geschichte der Pferde

Warum Pferde keine Maschinen sind, weshalb Reiten militärische Wurzeln hat und was ein berühmtes rechnendes Pferd über Wissenschaft verrät.

Sebastian Bartoschek hat wenig Pferdeerfahrung: Pferdesauerbraten, ein unangenehmer Pony-Ausritt und viele Klischees. Eva-Maria Flick von EQUIconfide hat dafür umso mehr zu erzählen. In dieser Folge geht es um Pferde, Pferdemythen und die Frage, warum ein Tier, das jahrtausendelang Transportmittel, Arbeitskraft und Kriegsgerät gewesen ist, heute im Alltag oft als Thema von Mädchen und Frauen gilt.

Eva erklärt, wie stark Reitsportarten wie Dressur, Springreiten, Vielseitigkeit, Fahren und Voltigieren historisch mit dem Militär verbunden sind. Außerdem geht es um Domestikation und Zähmung, um Pferde in Amerika, Przewalski-Pferde, Mustangs, Hufe, Bodenarbeit, Gelassenheitstraining und die Frage, ob Pferde eigentlich klug sind.

Besonders spannend wird es beim klugen Hans: einem Pferd, das scheinbar rechnen konnte, tatsächlich aber feinste menschliche Signale las. Ein klassisches Beispiel für den Versuchsleitereffekt – und ein guter Hinweis darauf, dass Pferde vielleicht nicht so denken wie Menschen, aber keineswegs dumm sind.

Julina Hees über Deutschpop, Social Media und den Mut zur eigenen Musik

Julina Hees macht Deutschpop, schreibt eigene Songs und veröffentlicht unabhängig. Mit Sebastian spricht sie über erste Lieder am Klavier, kleine Konzerte, Producing, Social Media und den Druck, sichtbar zu bleiben. Es geht um Algorithmen, Hate im Netz, queere Sichtbarkeit und die Frage, wie man Musik macht, ohne sich selbst im Streben nach Reichweite zu verlieren.

https://www.showcase.nrw/musik/julina

https://www.instagram.com/julinasmusik/

https://www.tiktok.com/@julinasmusik 

https://open.spotify.com/intl-de/artist/021wZXS9YdLIWPZ6ngyhzb

Und hier findet ihr es als Video.

Polens Kampf gegen PiS: Was Deutschland daraus lernen kann – mit Martin Adam

Polen war acht Jahre lang ein europäisches Labor des Rechtspopulismus. Martin Adam hat als ARD-Korrespondent in Warszawa miterlebt, wie die PiS-Partei Medien, Justiz und politische Kultur umbaute – und wie Donald Tusk mit einer breiten Anti-PiS-Koalition an die Macht zurückkehrte. In dieser Folge geht es um katholischen Nationalismus, Sozialpolitik, Propaganda, Smolensk, Grenzkontrollen, die Rolle der EU und den hohen Preis, den eine Demokratie zahlt, wenn Populisten erst einmal regieren. Eine Folge über Polen, aber auch über Deutschland.

What’s in the box (WITB) 2: Illuminatengold, falsche Rolex und der Wert der Dinge

mit Ali Hackalife, aus unserer „What’s in the box“-Reihe

Ein Stück „Illuminatengold“ aus dem Internet führt Sebastian und Ali tief hinein in die Frage, warum Dinge überhaupt wertvoll sind.

Ist Gold wertvoll, weil es selten ist? Weil es schön aussieht? Weil ein Stempel draufsteht? Oder weil genug Menschen gemeinsam daran glauben? Von Adam Weishaupt, Illuminaten und Freimaurern geht es über Diamanten, Fake-Luxus, Rolex-Zertifikate und Balenciaga bis hin zu Karl Marx, Bettelscheinen, Germanen, Orcas, Mammuts und der Frage, ob Benjamin Franklin wirklich noch als cooler Typ durchgeht.

Eine Folge über Echtheit, Konvention, Geld, Status, absurde Markenlogik und das beruhigende Wissen: Vielleicht finanzieren sich die Illuminaten tatsächlich über eBay.

(Credit Foto Gold: Malin Kondring)

Liminal Spaces: Wenn vertraute Räume plötzlich falsch wirken

(Fotos auf Homepage und YouTube).
Ein leerer U-Bahn-Bereich, ein langer Flur, eine große Halle. Nichts daran ist spektakulär. Und trotzdem wirken solche Orte seltsam, fast unheimlich. In dieser Folge geht es um den Begriff Liminal Spaces: woher er kommt, warum das Internet daraus eine eigene Bildsprache gemacht hat und weshalb uns gerade vertraute Übergangsräume so stark irritieren können. Es geht um Schwellenzustände, leere Architektur, das Unheimliche im Alltäglichen und die Frage, warum es oft gar kein Monster braucht. Es reicht schon, wenn die Menschen fehlen.