Wechseljahre: ehrlich besprochen mit Dr. Stephanie Dreyfürst


Ich spreche mit Dr. Stephanie Dreyfürst (Germanistin, Direktorin einer Bildungseinrichtung in Wiesbaden) über Wechseljahre, Perimenopause und Menopause: Was ist was – und warum ist das Thema trotz Millionen Betroffener noch immer unterbelichtet? Wir reden über typische und weniger bekannte Symptome (Schlafstörungen, Gelenkschmerzen, Reizdarm/Reizblase, Erschöpfung), über Fehldiagnosen (Depression vs. hormonelle Umstellung) und darüber, warum Wissen in Praxis und Ausbildung oft fehlt. Stephanie erklärt Hormonersatztherapie, bioidentische Hormone und Darreichungsformen – plus Krafttraining, Osteoporose-Risiko und die Frage, wie man gute Versorgung überhaupt findet. Schick mir (oder Stephanie) eure Fragen für ein mögliches Folge-FAQ.

Die Videofassung mit Gesprächsdynamik gibt’s auf YouTube.

Woman on Fire: Alles über die fabelhaften Wechseljahre von Dr. med. Sheila de Liz – ein ehrlicher, ermutigender Ratgeber über Wechseljahre, Hormonveränderungen und Lebensqualität: Woman on Fire bei Thalia (Deutsch)

Woman on Fire: Alles über die fabelhaften Wechseljahre – alternative Kaufmöglichkeit (Buch, 288 Seiten): Woman on Fire bei Medimops

Menopause: A Comprehensive Approach – evidenzbasierter Fachband zur Menopause aus medizinischer Perspektive: Menopause: A Comprehensive Approach (Springer)

Künstliche Intelligenz: If anybody builds it, everyone dies! – bei wahnsinnwissen.de


Bei wahnsinnwissen.de rückt ab sofort die Künstliche Intelligenz in den Fokus – auch mit Blick auf Debatten, die in Deutschland bislang kaum geführt werden. Den Auftakt macht eine eindringliche Rezension von Robert von Cube zum Buch »If Anyone Builds It, Everyone Dies«, die er hier selbst einliest. Es geht um nicht weniger als die Frage, ob eine künftige Superintelligenz zur existenziellen Bedrohung für die Menschheit werden könnte – und warum wir uns nicht darauf verlassen sollten, dass schon alles gut geht. Diese Folge des Bartocast verweist auf den vollständigen Text und die weiterführende Diskussion auf wahnsinnwissen.de.

BBB (5): Das Buch Hiob, bestes Buch


Mein Lieblingsbuch der Bibel! Was bleibt von Glauben, wenn nichts mehr bleibt? Es geht um das Buch Hiob – kein Trostpflaster, sondern ein Testlabor für Leid, ohne Schuld. Hiob verliert Besitz, Kinder und Gesundheit, und plötzlich steht das Tun-Ergehen-Schema nackt im Raum: „Wenn Gott gerecht ist, musst du schuld sein.“ Genau diese Logik zerlegt der Text.

Drei Freunde liefern Deutungen, die wie Täter-Opfer-Umkehr wirken – Hiob widerspricht, klagt, wird wütend und fordert Gott zur Antwort heraus. Und Gott antwortet: nicht mit Erklärung, sondern mit Konfrontation aus dem Sturm – Natur, Kosmos, Behemoth und Leviathan.

Am Ende bewertet Gott nicht die „saubere“ Theologie, sondern die radikale Ehrlichkeit: Eine falsche Erklärung ist schlimmer als keine.

BBB 4 – Obadja und Haggai


In der Miniserie Barto Blickt Bibel schaue ich heute auf zwei kaum gelesene Mini-Propheten: Obadja und Haggai. Zuerst geht es um Obadjas knallharte Gerichtsbotschaft gegen Edom: Schadenfreude, Plünderung und die Umkehrformel „Wie du getan hast, wird dir getan“. Danach wird es mit Haggai erstaunlich praktisch: Rückkehr aus dem Exil, zäher Alltag, aber der Tempel bleibt liegen – bis der Prophet Prioritäten einfordert und der Wiederaufbau tatsächlich anläuft. Ich ordne beide Texte historisch ein (587/586 v. Chr., 539, 520) und frage: Warum sind diese Bücher so verborgen?

Aliens, Atlantis oder Menschen: Wie die Pyramiden wirklich gebaut wurden

Aliens, Atlantis oder eine vergessene Hochzivilisation sollen laut vielen Dokus die Große Pyramide gebaut haben. In diesem Video gehe ich die bekanntesten Argumente durch – von angeblich unmöglicher Präzision über Bauzeit und Rampen bis zum Transport der Steine – und zeige, was die wissenschaftliche Archäologie und Ingenieurforschung dazu sagt: ohne Mystik, aber mit Zahlen, Logik und belegbaren Methoden.

Wir schauen uns an, warum „Kupfer ist zu weich“ oft ein Strohmann ist, wie Abrasive wie Quarzsand in der Praxis wirken, und warum „zu viele Steine“ erst dann nach Unmöglichkeit klingt, wenn man Arbeitsteilung ausblendet. Außerdem klären wir, weshalb die Forschung nicht auf eine einzige perfekte Rampenform festgelegt ist, sondern eher von phasenabhängigen Lösungen ausgeht – und warum das kein Zeichen von Ratlosigkeit, sondern von wissenschaftlicher Redlichkeit ist. Am Ende bleibt das Staunen über die Pyramide nicht kleiner, sondern größer: nicht wegen Außerirdischen, sondern weil Menschen mit Organisation, Erfahrung und Zeit Dinge schaffen können, die unser Bauchgefühl unterschätzt.