F14 „Sommerpause14“


Dieser Bartocast ist lang. Lurch lang.

Und es ist der letzte. Vor der Sommerpause – die mindestens bis Ende Juli geht.

Vielleicht wird es aber auch Sonderfolgen mit altem Content geben.

Und eine große Sommer-Sonder-Aktion.

Vielleicht aber auch nicht.

Trefft mich. In München.

Ich komme wieder. Mehrt bis daher die Glorie des Bartocast und der Göttin!

lurch

Immer schön den Lurch im Auge behalten.

Eure Charlotte

F13 „Cuming up“


Bla bla. Bla. Orgasmus. Edathy. Kinder. Bla bla bla.
Diskordianische Trauung. Anonymous. IDP. Blaaaa. Axel Stoll. Bla.

bla bla (Quelle: blub.)

bla bla (Quelle: blub.)

Eine Nacht mit Barto. Bla. Mysteriöses. Nova Principia.

Termine. Musik: myu.

Hail Diskordia.

F12 „Restehören“

Was im Jahre übrig blieb!

Ein frohes Ende – euch allen…

Heil Eris – Alles Heil Diskordia

Quelle: http://imgfave.com/view/1400659

Quelle: http://imgfave.com/view/1400659

Musik:
rød og grøn – scream
cthulhu-project – cthulhu rises – dagon
Tabernacle Choir – Carol of the Old Ones

Elektrosmog

F11 „BuecherBuecherBuecher“


Atemlos hetzte ich über die Buchmese in Frankfurt – Julia Groß an meiner Seite.
Bücher, Bücher und nochmals Bücher. Hallen, Menschen, Verkäufer, Autoren, Lektoren.
Viel: Esoterik, Schwurbelei, Blödsinn, Scientology, Religion.
Abends: Lesen, Dackel, Lovecraft, den Alten Opfern.
Dann: Cosplay, Publikumstag, eng, drängeln, voll.
Danach: Wieder im BartoBunker. Ruhe. Interviews.
Sebastian HerrmannReden mit Verschwörungstheoretikern.
Mikro GutjahrBleitafeln.
Edie Calie3 a.m.
Immer wieder stollpert er dazwischen.

Gedankenwelte

 

 

 

 

 

 

Nochmal 3 a.m.

„„3 a.m.“ ist nicht anders, dieses Werk ist wahnsinnig.

Der Erstlingsroman der Wiener Autorin Edie Calie schmeisst uns mitten in eine Welt, die viele gerne abgehakt hätten: die Welt von Robert Anton Wilson und Timothy Leary – voll von okkulten, diskordianischen, magischen Symbolen. Objektive Realitäten gibt es hier nicht, ebenso wenig wie lineare Handlungsstränge, Zahlen ohne Bedeutung oder nicht sprechende Enten. Wen all dies stört, der soll lieber in die SPIEGEL-Bestsellerlisten schauen, und sich da ein Werk holen, das einfach, oberflächlich und leicht lesbar ist.

Bei „3 a.m.“ treffen wir statt dessen einen schwarzen Jesus, der im Designeranzug gekreuzigt werden soll, eine Ente, die „23“ schnattert, den einzigen Überlebenden eines mysteriösen Säulingssterbens, der sich mit dem Herannahen der Apokalypse konfrontiert sieht, Rabbi Löw, der seinen Golem kreiert. Und die Ausserirdischen Annunaki, deren Wirken die Evolution Lüge straft. Das Ganze verwebt Calie zu einem Stimmungsreigen, der weniger dadurch wirkt, was konkret erzählt wird, als viel mehr dadurch, was er an Konzepten und Ideen beim Leser triggert. Gleichwohl wird dadurch der Kreis der Leser eingegrenzt: wer sich bisher weder für Religion, noch für Magie, Verschwörungstheorien, Diskordianismus oder Sex interessiert hat, der wird mit „3 a.m.“ seine liebe Mühe haben – und im Zweifel das Buch genervt in die Ecke werfen. Um es vielleicht doch wieder vorzuholen, nachdem er gegooglet hat, wer dieser William Burroughs war – oder was es mit dem Tarot auf sich hat.

Das Romanelement sollte dabei nicht überschätzt werden. Wie die Autorin selbst sagt, sei es ihr darum gegangen, all die Gedanken, die ihr durch den Kopf schwirrten, zu Papier zu bringen. Eine klassische Katharsis also. Wenn man Freudianer ist. Ansonsten eine Kopfschwirrreinigung. Der mitunter hölzern anmutende Schreibstil kann in diesem Zusammenhang zweierlei sein: Handwerk, das noch besser beherrscht sein will – oder wohl beherrschtes Handwerk, dass die Irrealität des Geschriebenen betonen soll. Die Autorin behauptet zweiteres. Was bleibt ihr anderes übrig.

Wer auf 127 irren Seiten abtauchen will in die postmoderne Welt der Symbole, Andeutungen, Narrenkappen und Aluhüten, der wird bei „3a.m.“ auf seine Kosten kommen. Und erfahren, das Wirklichkeit wirklich unwirklich ist.“

Jetzt vor den Spiegel stellen. Dreimal meinen Namen sagen.

F10 „Wahlmatineeeeeeeee“

Noch nie hat der Vorlauf für einen Bartocast so lange gedauert.

Fast drei Monate lang wurde überlegt, gemacht, angefragt, getan, aufgezeichnet, wieder nachgefragt, Termine verschoben, aufgezeichnet, geschnitten, produziert.

Und das alles nur wegen der Bundestagswahl.2013-09-15 21.44.22

Angefragt wurden gute zwei Dutzend Abgeordnete, Landes- und Bundesfunktionäre – über Twitter, Facebook, Email und Telefon.

Interviews sind dabei mit

Jan-Paul Stich (Bündnis 90/ Grüne) – Twitter

Mark Benecke (Die PARTEI)

Miriam Seyffarth (Piratenpartei) – Twitter

Helmut Metzner (FDP) – Twitter

 

Zwangsweise zugeführt:

– Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU), der u.a. darlegt,
wieso gleichgeschlechtliche Paare „aus Natur gegebenen Gründen“ kein Adoptionsrecht verdienen.
(Wer direkt mit diesen Äußerungen starten will: ab ca. 1:42:20 geht´s los)

– eine bunter Haufen versprengter MLPDler, der von Recklinghausen-Süd aus die ganz große Revolution plant.

2013-08-17 16.31.07

 

Zur Musik:

– meinem festen Wissen und erfolgter Recherche nach, sind alle verwendeten Musikstücke GEMAfrei.

 

Über diese Ihnen gleich vorzulegenden akustische Hörversicherung hinaus gebe ich Ihnen,

gebe ich den Hörerinnen und Hörern des Bartocast

und der gesamten deutschen Öffentlichkeit mein Ehrenwort

– ich wiederhole: Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort! –

dass die gegen mich erhobenen Vorwürfe haltlos sind.

F9 „Eireland“


DSCN2153Seo dhibh a cháirde duan Oglaigh,
Cathréimeach briomhar ceolmhar,
Ár dtinte cnámh go buacach táid,
‚S an spéir go min réaltogach
Is fonnmhar faobhrach sinn chun gleo
‚S go tiúnmhar glé roimh thíocht don ló
Fé chiúnas chaomh na hoiche ar seol:
Seo libh canaídh Amhrán na bhFiann.
DSCN2147
Refrain:
Sinne Fianna Fáil
Atá fé gheall ag Éirinn,
Buíon dár slua
Thar toinn do ráinig chugainn,
Fé mhóid bheith saor.
Seantír ár sinsir feasta
Ní fhagfar fén tíorán ná fén tráil
Anocht a théam sa bhearna bhaoil,
Le gean ar Ghaeil chun báis nó saoil
Le gunna scréach fé lámhach na bpiléar
Seo libh canaídh Amhrán na bhFiann.DSCN1759

Cois bánta réidhe, ar árdaibh sléibhe,
Ba bhuachach ár sinsir romhainn,
Ag lámhach go tréan fén sár-bhrat séin
Tá thuas sa ghaoith go seolta
Ba dhúchas riamh dár gcine cháidh
Gan iompáil siar ó imirt áir,
‚S ag siúl mar iad i gcoinne námhad
Seo libh, canaídh Amhrán na bhFiann.DSCN1863

Refrain

A bhuíon nách fann d’fhuil Ghaeil is Gall,
Sin breacadh lae na saoirse,
Ta scéimhle ’s scanradh i gcroíthe namhad,
Roimh ranna laochra ár dtire.
Ár dtinte is tréith gan spréach anois,
Sin luisne ghlé san spéir anoir,
‚S an bíobha i raon na bpiléar agaibh:
Seo libh, canaídh Amhrán na bhFiann.DSCN1757

VideoVideoVideo

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F8 „Skeptisch?“


Wenn Menschen einander nicht mehr vertrauen, sondern alles skeptisch hinterfragen, was das Gegenüber ihnen sagt, bricht jede Form gesellschaftlichen und sozialen Miteinanders auseinander und Mißtrauen und Hass macht sich breit, die Massen schreien dann nach staatlicher Kontrolle und letztlich Diktatur.
SkepKon
Grundsätzliches Vertrauen funktioniert nur, wenn man öfter vertrauen als misstrauen kann, ohne dadurch ins Hintertreffen zu geraten. Deswegen ist jede Person, die unser Vertrauen missbraucht auch asozial allen anderen Menschen gegenüber, weil sie vertrauen untergräbt. Um solche Personen zu erkennen, müssen wir skeptisch sein.

Ein klassisches Paradoxon also.

SkepKonFür Diskordianer kein Problem. Vertrauen wir doch allen. Ebenso wie wir uns selbst misstrauen, dass wir eben dies tun.

SkepKon. PodKon. Piraten. Chemtrails. 54,45. Anders.

Ein Video.
Für die Schönste!

F7 „Buchmaessse Leipzisch“


Ich war im Osten. Lebensraum. Leseraum. Buchmesse.

Was ich sah, seht ihr hier.

Was ich hörte, hört ihr in dieser Bartocast-Folge!

Zusammenfassung

Ich traf die Menschig, den Benecke, die Benecke, die Hoaxillas, die Evita

– und hatte den brüderlich-diskordianischen Handschlag mit dem Elektrobier

Lest mehr Filme!

Der Bartoschek

P.S.: Followed mal dem Felix

F6 „Nichtlineare Sprachneger“


Alles wichtige hier: http://www.youtube.com/watch?v=wVj6lDm5zPQ

„Seit ich sprechen kann, kann ich ordnungsgemäß aufstehen, aber das Fallen tut erst weh, seit ich sprechen kann; aber das Wehtun beim Fallen ist halb so schlimm, seit ich weiß, dass ich über das Wehtun sprechen kann; aber das Fallen ist doppelt so schlimm, seit ich weiß, dass man über mein Fallen sprechen kann; aber das Fallen tut überhaupt nicht mehr weh, seit ich weiß, dass ich das Wehtun vergessen kann; aber das Wehtun hört überhaupt nicht mehr auf, seit ich weiß, dass ich mich des Fallens schämen kann.“
(Kaspar, Peter Handke)

F5 „Die Göttin spricht“


folge fünf. folge FÜNF. FOLGE FÜNF. FÜNF.

SIE ist da. SIE.

Unser Lady des Discord.

Eris, die von Zeus Verstoßene.

Die Schöpfern DES heiligen Apfels.

Und SIE spricht mit denen, die von ihr erwählt sind.

Die IHR zuhören wollen. Die ihre Zirbeldrüse eingetunt haben.

Die offen sind, für IHRE Stimme, und die die Wahrheit ertragen können.

Keine Transkription wird IHRE Botschaft verfälschen, keine Bearbeitung IHRE Stimme verfälschen.

Nur einmal schweigt SIE kurz, weil SIE kurz im Bad Apfelreste mit goldener Zahnseide entfernen musste – in dieser Zeit: DDR.