What’s in the Box 4 – Stonehenge, Kreide und die Macht der Orte

Ein Stück Kreide. Gefunden bei Stonehenge. Eigentlich kein besonders spektakulärer Gegenstand – bis man sich fragt, warum genau dieses Stück Kreide plötzlich etwas bedeutet.

In der vierten Ausgabe von „What’s in the Box“ führt der Weg von einem prähistorischen Cursus bei Stonehenge über Woodhenge, Pömmelte und die Pyramiden zu der Frage, wie Monumente auf Menschen gewirkt haben müssen, als sie neu waren. Sebastian und Ali sprechen darüber, weshalb bestimmte Orte uns anziehen, obwohl wir ziemlich genau wissen, dass sie verändert, rekonstruiert und mit modernen Bedeutungen überlagert wurden.

Von dort geht es weiter zu Hippies, Esoterik, religiöser Ernsthaftigkeit, Synkretismus, Aberglauben und der Frage, wann ein Ritual eigentlich zur Tradition wird. Und irgendwann landet das Gespräch sogar bei Weihnachtsreden, Podcasts und Menschen, die Dinge übernehmen, ohne dass diejenigen, die sie begonnen haben, es überhaupt bemerken.

Dazwischen gibt es wie gewohnt einige Umwege – unter anderem durch Politik, Bibel, Magna Carta, Kölner Dom und die Frage, ob Menschen vor 5000 Jahren vielleicht einfach Spaß daran hatten, sehr große Steine aufzustellen.

Am Ende schließt sich dann tatsächlich der Kreis.

Carola-Brücke, Kreuzreliquien und Schalke-Rasen – warum Objekte für Menschen heilig werden (mit Ali Hackalife)


Ein Stück eingestürzte Brücke auf dem Tisch – und plötzlich geht es um weit mehr als Beton. Ali bringt ein zertifiziertes Fragment der Dresdner Carola-Brücke mit, Sebastian denkt laut über Materialermüdung, ostdeutsche Infrastruktur und die seltsame Faszination nach, die von echten Überresten ausgeht. Von dort führt das Gespräch zu Kreuzreliquien, dem Grabtuch von Turin, Stonehenge, Fußballrasen mit Reliquiencharakter und der Frage, warum Menschen Dingen Bedeutung verleihen, die objektiv oft nur Schutt, Holz oder Gras sind. Eine Folge über Glauben, Identität, Gruppengefühl, Symbole und darüber, warum manche Menschen in Ritualen aufgehen, während andere immer Beobachter bleiben.

F30 Baier, Barto, Bjehova

Mit Toby Baier habe ich über Gott, die Welt, Liebe und Bad Religion gesprochen.

Er hat das dann bei den Pubkameraden veröffentlicht, und ich hier – so fangen Schismen an!

Heil Diskordia, alles heil Eris.

S6 2 bei Barto

Mit Sean Bü/ Bülent/ 2 Seiten sprach ich zum Ende des Jahres 2014 über Gott und die Welt – genauer: Islam(ismus), Humor, Pegida und und und… Ich fand´s gut. Und ihr?

Screenshot 2014-12-25 at 06.43.09 nachm.Und wenn ihr mögt, was ich tue – schaut doch mal hier vorbei.